Vorbereitung auf den Coronavirus

Die Vorbereitung auf den Coronavirus beschäftigt auch die Hochschule. Der Kriesenstab der EAH bewertet die Lage für die Hochschule nicht als Krisenfall.

Zur Zeit ist keine Einschränkung des Lehrbetriebs geplant.

Es wurden lediglich einige Veranstaltungen, darunter der Hochschulinformationstag, verschoben oder abgesagt.

Die aktuellen Infos findet ihr immer hier: eah-jena.de/coronavirus

Stellungnahme zu rechtsextremistischen Gewalttaten sowie Rassismus als gesamt-gesellschaftliches Querschnittsproblem

Mit Bestürzung und Sorge reagieren wir mit diesem Schreiben auch auf die rechtsmotivierten Terroranschläge in Hanau gegen Mitbürger*innen aufgrund ihres Migrationshintergrundes. Den Opfern und ihren Angehörigen gelten unsere Anteilnahme und solidarische Pflicht.

Wir sprechen uns klar gegen Faschismus und Rassismus aus. Wir rufen alle Studierenden, Gremien der Hochschule und anderen Beteiligten dazu auf, das ebenfalls zu tun und ihrer staatsbürgerlichen Verantwortung nachzukommen, Stellung gegen Gewalt durch Ideologien aller Art zu beziehen sowie den demokratischen Dialog in unserer Gesellschaft zu fördern. Dieser Dialog muss mit einschließen, dass Rassismus offensichtlich ein in unserer Gesellschaft,  allen Milieus, Institutionen, Parteien und letztlich unseren eigenen Köpfen vorhandenes Querschnittproblem darstellt; ein Alltags- und Strukturphänomen, das uns auf der Straße, bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, der demokratischen Partizipation, in unseren Gesetzen sowie unserer eigenen Wahrnehmung und Interpretation von Kultur, Gesellschaft etc. betrifft. Folglich kann diese Stellungnahme, als eine von Vielen der vergangenen Tage, nicht alles sein, was wir in hochschulpolitischen Kontexten tun können. Wir müssen das Thema bei unserer Arbeit oben auf die Agenda schreiben, es regelmäßig thematisieren, es als ein Querschnittsthema verstehen und unter anderem in unseren Entscheidungen, Wahlen und Bildungsformaten berücksichtigen. 

Angesichts der Ministerpräsidentenwahl vom 5. Februar 2020 kritisiert der Studierendenrat die Annahme der Wahl durch Herrn Kemmerich und damit die Tolerierung eines von einem Faschisten geführten Landesverbands sowie die Vorverhandlungen für eine mögliche Regierungsbildung, bei welcher sich die Parteien CDU, FDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke auf keine tragfähige Regierung einigen konnten. In Zeiten, in denen wir in Hanau und Halle wieder Zeugen von furchtbaren Verbrechen aufgrund rassistischer Gesinnung werden, wird durch derartige Machtkämpfe, wie wir sie in unserer Landespolitik erleben, das Vertrauen in die Politik nachhaltig beschädigt.

Davon zu sprechen „nichts mit der AfD gemein zu haben“, während man sich von dieser Partei, ohne eigene Mehrheit zu einer Regierungsübernahme verhelfen lässt, halten wir für verantwortungslos. Den Parteien hätte sowohl auf Landes- wie Bundesebene seit dem Wahlergebnis vom 27. Oktober 2019 völlig klar sein müssen, dass die Wahl für eine neue Landesregierung nur durch überparteiliche Dialog- und Kompromissbereitschaft, insbesondere über alte ideologische Gräben hinweg, möglich sein würde. Entsprechend begrüßen wir, dass zwischen diesen Parteien mittlerweile Verhandlungs- und Kompromissbereitschaft dahingehend besteht, eine Regierung zu bilden und Neuwahlen anzusetzen.

Unser Gemeinwesen bedarf des politischen Streits und demokratischen Aushandlungsprozesses, der jedoch den Konsens miteinschließen sollte, nicht mit rechten Kräften wie der AfD zusammen zu arbeiten. Immer wieder zeigt sich, dass diese Partei verfassungsfeindliche, antifeministische, rassistische, antisemitische und nationalistische Positionen in ihren Reihen nicht nur toleriert, sondern aktiv befürwortet und in unserer Gesellschaft diskursfähig macht. Diese Art der Diskursverschiebung trägt dazu bei, dass Ressentiments gegenüber vermeintlich Anderen – unter anderem Minderheiten und Menschen mit Migrationshintergrund – verstärkt werden, sich Personen in ihren Wahnvorstellungen bestärkt fühlen und wie in Hanau sogar Menschen ermorden. Mit der AfD kann schlussfolgernd keine demokratische Regierung gebildet werden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung wahrt und die Würde aller Menschen schützt. 

Als Studierendenrat verstehen wir uns als Teil einer solidarischen Gesellschaft, die den breiten und gewaltfreien Diskurs für eine offene Demokratie, für soziale Gerechtigkeit, für Klimagerechtigkeit und gegen alle Formen von Diskriminierung unterstützt. Wir rufen unsere Studierenden dazu auf, sich diesem anzuschließen und ihn in unserer Hochschule konstruktiv fortzuführen.1

Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass bereits Lehrende, Mitarbeitende sowie studentische Initiativen und Einzelpersonen vorhanden sind, die ausgrenzenden sowie diskriminierenden Strukturen und Narrativen entgegenwirken und sich für eine solidarische und nachhaltige Lebensweise einsetzen. Ihnen möchten wir an dieser Stelle danken und zukünftig gerne enger zusammenarbeiten.

Im Auftrag des Studierendenrats

Pablo Krämer, Pascal Pastoor, Martin Schmidt und Kristina Worch
(Vorstand des StuRa)

1: Immer wieder wird die Frage in den Raum geworfen, ob sich die gewählten Gremien der verfassten Studierendenschaft überhaupt zu allgemeinpolitischen Themen positionieren dürfen. Nach §80 des Thüringer Hochschulgesetzes gehört es zu den Aufgaben der Studierendenschaft ihre “hochschulpolitischen”, “fachlichen, sozialen und kulturellen Belange” wahrzunehmen. In Zusammenhang mit Artikel 5 Abs. 3 des Grundgesetzes, welcher die Freiheit von „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre“ garantiert, wird deutlich, dass es unsere Aufgabe ist, sich gegen eine Politik zu positionieren, die Wissenschaft und Lehre einer Agenda nach gestalten möchte, bei der Klimaleugnung ganz oben steht und die Demokratieforschung sowie Gender-Studies eingeschränkt oder ganz abgeschafft würden (Wahlprogramm der AfD 2019, S.62-70 und S. 25-36). Weiterhin obliegt der Studierendenschaft nach §80 mit der “Förderung der Integration ausländischer Studierender” sowie der “Pflege der überregionalen und internationalen Studierendenbeziehungen” eine Aufgabe, die antipluralistische und ethnozentristische Haltungen grundsätzlich ablehnen muss. Es ist außerdem Aufgabe der Studierendenschaft an der “Förderung der politischen Bildung” (§80) und einem damit verbundenen “staatsbürgerliche[n] Verantwortungsbewusstsein […]” (ebd.) mitzuwirken. Dieses beinhaltet Würde und Gerechtigkeit für alle Menschen und macht es – abgesehen von dem eigenen Wissen und Gewissen – nach Artikel 20 Abs. 4 des Grundgesetzes dringend nötig, “Widerstand” gegen faschistoiden und technokratischen Antipluralismus zu leisten. Widerstand gegen einen Antipluralismus, der ethnozentrische Haltungen sowie neoliberale Ausbeutung relativiert und Demokratie zu einem Machtspiel pervertiert.

Trainersuche Hochschulsport

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CampusTV sucht neue Mitstreiter

Das CampusTV war totgesagt, aber es lebt noch und such neue Mitstreiter. Daher hat es einen kleinen Brief für euch:

“Liebe Alle,

zuallererst: Ja, Campus TV lebt noch! #campustvjenalebt

wenn DU dich jetzt fragst, was dieses Campus TV eigentlich ist, dann haben wir hier die passende Antwort für DICH! Campus TV ist neben dem Akrützel und Campusradio das dritte Campusmedium an der FSU und EAH. Wir haben unseren eigenen YouTube-Kanal, auf dem wir gern wieder Beiträge für alle Studierenden, über verschiedene Themen in und um Jena, senden möchten. Aktuelle Nachrichten, (hochschul-)politischen Themen und coole Freizeitaktivitäten sowie weitere neue Ideen für Themenbeiträge sollen dabei den Inhalt eines monatlichen Magazins bilden.

… ein kleiner Rückblick: In der Vergangenheit hatte es Campus TV nicht einfach. Wir konnten keine konstante Arbeitsgemeinschaft aufbauen und dadurch auch keine regelmäßigen Beiträge produzieren. Campus TV besteht zurzeit nur noch aus zwei Mitgliedern. Das möchten wir in der Zukunft ändern! Aktuell sind wir dabei, Campus TV neu zu organisieren und ein neues Konzept aufzustellen.

Da DU es bis hier geschafft hast, verraten wir dir jetzt noch, was du von Campus TV erwarten kannst: Bei uns kannst du PLANER/IN bzw. ORGANISATOR/IN von neuen Projekten werden. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, dass du unser MODERATOR/IN von Beiträge wirst. Außerdem kannst du KAMERA- sowie TONMANN/FRAU werden. Es gibt die Chance auch unser SOCIALMEDIAVERANTWORTLICHE(R) zu sein.

DU MÖCHTEST UNS DABEI HELFEN?
MELD DICH BEI UNS UND SEI DABEI!

Email: redaktion@campustv-jena.de (alle technischen Probleme konnten behoben werden ;))
Du findest uns außerdem auf Instagram und Youtube! Schau doch mal rein!

Herzliche Grüße,
Max und Meli

P.S.: Danke an alle unsere Unterstützer Akrützel Campusradio Jena StuRa der FSU Jena StuRa EAH-Jena !
Die kleine Schildkröte (rechts) ist unser Maskottchen Hugo!”

Ergebnisse der Gremienwahlen Dezember 2019

Nachwahl zum Studierendenrat:

Wahlberechtigte:                         4402
Wähler:                                         1003
Wahlbeteiligung:                         22,79%
Abgegebene Stimmen:               2663
Ungültige Stimmzettel:              53

Die Sitze werden entsprechend der Wahlordnung in Runden verteilt um eine Gleichberechtigung aller Studiengänge zu erhalten.

Als neue Mitglieder für den StuRa wurden Emily Best, Viktoria Serijenko, Catalina Massoud, Suliman Kasem und Roman Laptev gewählt.

Die Nachrückerliste in angegebener Reihenfolge nach Stimmenmehrheit: Carl Seifert, Lara Windel, Hannes Kaltenecker, Deniz Özmen

Sitzverteilung gemäß der Wahlordnung (in Runden)

1. Runde
Emily Best (Soziale Arbeit) 452 Stimmen
Viktoria Sergijenko (Business Administration) 310 Stimmen
Catalina Massound (Physiotherapie) 303 Stimmen
Suliman Kasem (Medizintechnik) 301 Stimmen
Roman Laptev (Wirtschaftsingeneurwesen) 149 Stimmen
2. Runde
Carl Seifert (Soziale Arbeit) 338 Stimmen
Hannes Kaltenecker (Medizintechnik) 298 Stimmen
Deniz Özmen (Business Administration) 209 Stimmen
3. Runde
Lara Windel (Soziale Arbeit) 303 Stimmen

Ergebnisse der Urabstimmung JNV:

Wahlberechtigte:                         4402
Wähler:                                         1009
Wahlbeteiligung:                         22,9%

Ja-Stimmen:                                  963 (95,44%)
Nein-Stimmen:                             28 (2,78%)
ungültige Stimmen:                    18 (1,78%)

Die Wahlbeteiligung liegt über dem geforderten Quorum, damit ist das Ergebnis gültig.

Ergebnisse der Wahlen zu den Fachschaftsräten:

Icon of Ergebnis der Nachwahl FSR SciTec&MB Dezember 2019 Ergebnis der Nachwahl FSR SciTec&MB Dezember 2019 (113 KiB)
Icon of Ergebnis der Nachwahl FSR WI Dezember 2019 Ergebnis der Nachwahl FSR WI Dezember 2019 (116 KiB)
Icon of Ergebnis der Nachwahl FSR MTBT Dezember 2019 Ergebnis der Nachwahl FSR MTBT Dezember 2019 (44 KiB)
Icon of Ergebnis der Nachwahl FSR BW Dezember 2019 Ergebnis der Nachwahl FSR BW Dezember 2019 (119 KiB)
Icon of Ergebnis der Nachwahl FSR GP Dezember 2019 Ergebnis der Nachwahl FSR GP Dezember 2019 (112 KiB)

Die Wahl zum FSR ET/IT wurden nicht durch den StuRa durchgeführt, daher sind die Ergebnisse beim Wahlvorstand des FSRs zu erfragen.

Der FSR SW ist bereits seit der Wahl im Juli 2019 vollbesetzt und hat keine Nachwahl durchgeführt.

Programm: Public Climate School

Hier findet ihr das Programmheft: http://stura.eah-jena.de/download/programmheft_pcs.pdf

Vom 25. bis 29. November findet deutschlandweit die Public Climate School statt, eine Aktionswoche, die sich mit den Themen Klimawandel, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit beschäftigt. Auch an unserer Hochschule sowie der Friedrich-Schiller-Universität wird es klimabezogene Vorträge, Diskussionen und Aktionen geben. So haben sich Lehrende beider Hochschulen dazu bereit erklärt, ihre Lehre anzupassen und Sonderveranstaltungen zu klimarelevanten Fragestellungen anzubieten. Zudem haben wir, der Studierendenrat der EAH, gemein-sam mit der Hochschulgruppe Students+ for Future sowie dem Umweltreferat des Studierendenrates der FSU als Organisatoren der Public Climate School in Jena eine Reihe von Workshops und Aktionen geplant. Alle Ver-anstaltungen sollen den interdisziplinären Austausch fördern und richten sich nicht nur an Studierende, son-dern an alle Hochschulangehörigen und Hochschulexterne.
Eine Übersicht der geplanten Veranstaltungen findet ihr in unserem Veranstaltungskalender unter bit.ly/pcs_eah. Dieser wird täglich um neue Veranstaltungen erweitert. Zudem arbeiten wir gerade an einem Programmheft, das konkretere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen enthalten und Ende kommen-der Woche veröffentlicht wird.
Wir möchten euch bitten, an den vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen teilzunehmen. Der Klimawandel erfordert gesellschaftliche Veränderungen genauso wie technische Lösungen. Die Public Climate School soll dazu beitragen, unsere Aufmerksamkeit auf die bevorstehenden Probleme zu lenken und es uns ermöglichen, gemeinsam über Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren. Hier findet ihr einen umfangreichen Aufruf von Students+ for Future an alle Studierenden, der neben der Public Climate School auch den globalen Klimastreik am Ende der Aktionswoche bewirbt.
Bei Fragen, Rückmeldungen oder weiteren Veranstaltungsvorschlägen erreicht ihr uns jederzeit unter stura@eah-jena.de. Meldet euch auch gern, wenn ihr uns vor und während der Aktionswoche unterstützen wollt. Jede Hilfe ist willkommen.

Vortrag: AIDS – eine in Vergessenheit geratene Krankheit

Am 1. Dezember findet weltweit der Welt-Aids-Tag statt. Doch in den letzten Jahren rückte AIDS und HIV etwas Hintergrund scheint in der Öffentlichkeit immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Dennoch lebten laut der UN-Organisation UNAIDS 2018 circa 37,9 Millionen Menschen mit einer HIV-Infektion. In Deutschland stecken sich seit 2008 pro Jahr circa 2800 Menschen an. Deshalb haben wir am 2. Dezember um 18 Uhr die AIDS-Hilfe Weimar & und Ostthüringen e.V. und Vielfalt Leben – QueerWeg e.V. eingeladen. Hierbei wird es eine Filmvorführung sowie Platz für Eure Fragen geben.  Außerdem könnt Ihr Euch Infomaterialien am Infostand im Foyer von Haus 5 zwischen 14 und 18 Uhr holen.

Wann? 2. Dezember 18-20 Uhr

Wo? Haus 5, Raum 05.00.10